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1. Mai in Berlin bzw.Deutschland
Der Schnee ist geschmolzen, die Sonne scheint und die Temperaturen steigen- alles klare Vorzeichen dass der 1.Mai vor der Tür steht. Noch sind es ca. 7 Wochen bis in Berlin und anderen Städten wieder Zehntausende auf die Straße gehen um für eine bessere und gerechte Welt jenseits von Staat und Kapitalismus zu demonstrieren. Neben den traditionellen Maiveranstaltungen versuchen auch Nazis den Maifeiertag für sich zu instrumentalisieren. Um die verbleibende Zeit auch effektiv zu nutzen, hier ein paar Informationen und „Ausblicke“ rund um den ersten Mai (wobei kein Anspruch auf Vollständigkeit besteht).
8.märz demo berlin
Der 8. März ist UNSER Tag. Alle anderen Tage im übrigen auch!
Kiel 13.3.: Hohe TeilnehmerInnenzahl erwartet
- Hohe TeilnehmerInnenzahl bei antifaschistischer Demonstration „You'll never walk alone!“ in Solidarität mit allen Betroffenen faschistischer Gewalt am Samstag (13.3.) in Kiel erwartet
- Rund 100 Initiativen und Projekte unterstützen öffentliche Reaktion auf Schüsse auf linkes Zentrum Alte Meierei und andauernde neonazistische Angriffe in Kiel
- „Es gilt sich zu solidarisieren, antifaschistische Strukturen zu stärken und Gegenöffentlichkeit zu schaffen.“
- Rund 100 Initiativen und Projekte unterstützen öffentliche Reaktion auf Schüsse auf linkes Zentrum Alte Meierei und andauernde neonazistische Angriffe in Kiel
- „Es gilt sich zu solidarisieren, antifaschistische Strukturen zu stärken und Gegenöffentlichkeit zu schaffen.“
VARG: Eine zwielichtige "Lichtgestalt"?
Philipp "Freki" Seiler: Eine zwielichtige "Lichtgestalt"?
Das PartySan Open Air (PSOA), bekannt für seine harte Haltung gegen "rechte Tendenzen" im Metal, hat sehr lange für eine Stellungnahme, zum geplanten Auftritt von Philipp "Freki" S. und VARG auf dem diesjährigen PSOA, gebraucht.
Das PartySan Open Air (PSOA), bekannt für seine harte Haltung gegen "rechte Tendenzen" im Metal, hat sehr lange für eine Stellungnahme, zum geplanten Auftritt von Philipp "Freki" S. und VARG auf dem diesjährigen PSOA, gebraucht.
1. Mai Berlin! Erste staatliche Provokationen
Nachdem das Konzept der "ausgestreckten Hand" zum letzten revolutionären 1. Mai in Berlin X-Berg wohl nicht so ganz aufgegangen ist, erschien heute ein erster Artikel der Springerpresse,in dem die Rede von einem generellen (Glas-)Flaschenverbot auf dem Mayfest sei. Auch werden sich die Staatsbüttel dieses Jahr im Hintergrung halten, heißt es, denn es gäbe einen eigenen Sichrheitsdienst auf dem Straßenfest.
Dortmunder Gegendarstellung zum RHZ-Artikel
Mit großer Aufmerksamkeit und Befremden lasen wir den Artikel “Antifaschismus unerwünscht! – Die zunehmende staatliche Repression gegen Antifaschisten stärkt einzig die Nazis” in der aktuellen Rote Hilfe-Zeitung.
Anmerkung zu den Nazi-Aktivitäten in Berlin
In Berlin ist es in den letzten Wochen zu einigen Nazi-Aktivitäten gekommen. Die ersten Reaktionen daruf waren ja schon ganz gut. Trotzdem:
Das Massaker von GAZI und ÜMRANIYE
Alles begann in der Nacht des 12. März 1995, um am 15. März 1995 als erneutes Pogrom am Alevitischen Volk in die Geschichte einzugehen. Das Resumee dieses Massakers; mindestens 23 ermordete Menschen ( alle Aleviten ).
Das Freiburg-Programm
gefunden auf www.adghyouth.wordpress.com / geschireben von Netzwerk „Out of control“
Ein Fünf-Jahres-Plan für abtrünniges Verhalten zur Schaffung eines europäischen Raumes der Freiheit, des Anti-Kapitalismus und der Rebellion
Ein Fünf-Jahres-Plan für abtrünniges Verhalten zur Schaffung eines europäischen Raumes der Freiheit, des Anti-Kapitalismus und der Rebellion
Nazidemo am 10.April in Oelde
Kuerzlich wurde bekannt, dass fuer den 10.April eine Nazidemo in Oelde angemeldet wurde. Die rechte Szene in Oelde ist verhaeltnismaessig stark und aktiv. Der Jugendhilfeausschuss rechntet mit 200-300 Teilnehmern.
Schweinfurt, Nazis, Lohnarbeit und der 1.Mai
für 01.05.2010 wurde in Schweinfurt (Bayern) ein Naziaufmarsch unter dem Motto "Kapitalismus heißt Krieg" angemeldet. Nach aktuellen Einschätzungen werden bis zu 1300 Nazis in Schweinfurt erwartet.
[H] Nazis bringen Jugendzeitung heraus
Nazis aus Hannover bringen jetzt eine Jugendzeitung unter die SchülerInnen. "Der Bock" heißt das Pamphlet.
Angriff auf Buchladen Schwarze Risse im Przlb
Nächtlicher Angriff auf den Buchladen "Schwarze Risse"
Antifa Wochenende in Sachsen-Anhalt!
+++ Freitag - Naziaufmarsch in Stendal verhindern! +++ Samstag - Naziaufmarsch in Dessau verhindern! +++ Kommt zu den Gegenaktionen +++
Der Pölchow Prozess
Mehr als zweieinhalb Jahre nach einem Nazi-Angriff begann am 20. Januar in Rostock der Prozess gegen drei der Beteiligten – unter ihnen ein hochrangiger NPD-Funktionär. Nach 9 Prozesstagen nähert sich das Verfahren nun dem Ende.
Hamburg: Demo wegen Tod in Abschiebehaft
Trotz Kälte und kurzfristiger Mobilisierung haben gestern rund 800 Menschen im Hamburger Schanzenviertel anlässlich des Todes des 17-jährigen David in Abschiebehaft ( http://de.indymedia.org/2010/03/275377.shtml) gegen die inhumane Flüchtlingspolitik in Hamburg und Deutschland protestiert.
Berlin - Neonazis machen Hausbesuche
In der Nacht vom 8. März zum 9. März 2010 gab es in Berlin-Neukölln mehrere Übergriffe auf Projekte und Einzelpersonen durch Neonazis. Wie der Chile-Freundschaftsgesellschaft "Salvador Allende" e.V berichtet, wurden in dieser Nacht zum widerholten Mal die Scheiben in ihrem Laden in der Neuköllner Jonasstrasse eingeworfen. Der Verein vermutet Neonazis hinter dieser Tat. Und auch mir statteten Neonazis in dieser Nacht ein Besuch ab, hinterliessen gesprühte Parolen.
(ERFURT) Kampf um Freiräume geht weiter
Am Morgen des 16. April 2009 wurde das besetzte Haus auf dem Topf & Söhne-Gelände mit Hilfe von schwerem Polizeigerät und Spezialeinsatzkräften geräumt .
In Erfurt hatte es vor dieser Besetzung drei Jahre lang kein linkes selbstverwaltetes Zentrum gegeben. Nachdem das legale Hausprojekt "Korax" von der Stadt geschlossen wurde, hatte es von der Stadt zwar Versprechungen für ein neues Projekt gegeben, jedoch wurde kein geeignetes Objekt vorgeschlagen. Deshalb beschlossen die Leute, sich nicht mehr auf die Stadt zu verlassen und besetzten leerstehende Häuser. Nach mehreren gescheiterten Versuchen glückte dann die Besetzung eines Teils des ehemaligen Topf & Söhne- Geländes. Im Laufe der Jahre entstanden hier jede Menge Wohnraum, ein Bauwagenplatz, Konzert- und Partyräume, Bandproberäume, ein Infoladen/Lesecafe, ein Kino, ein Umsonstladen, Werkstätten, ein Sportraum und eine "Küche für alle". Weiterhin bietet das Besetzte Haus Raum für politische Gruppen und wird selbst politisch aktiv.
In Erfurt hatte es vor dieser Besetzung drei Jahre lang kein linkes selbstverwaltetes Zentrum gegeben. Nachdem das legale Hausprojekt "Korax" von der Stadt geschlossen wurde, hatte es von der Stadt zwar Versprechungen für ein neues Projekt gegeben, jedoch wurde kein geeignetes Objekt vorgeschlagen. Deshalb beschlossen die Leute, sich nicht mehr auf die Stadt zu verlassen und besetzten leerstehende Häuser. Nach mehreren gescheiterten Versuchen glückte dann die Besetzung eines Teils des ehemaligen Topf & Söhne- Geländes. Im Laufe der Jahre entstanden hier jede Menge Wohnraum, ein Bauwagenplatz, Konzert- und Partyräume, Bandproberäume, ein Infoladen/Lesecafe, ein Kino, ein Umsonstladen, Werkstätten, ein Sportraum und eine "Küche für alle". Weiterhin bietet das Besetzte Haus Raum für politische Gruppen und wird selbst politisch aktiv.
warum Antispeziesismus nicht harmlos ist
Antispeziesismus scheint salonfähig geworden zu sein. Der Begriff wird immer häufiger von sich linksradikal verstehenden Gruppierungen, meist zur Abgrenzung von der nicht radikal genug erscheinenden Forderung nach Tierrechten, verwendet. Antispeziesismus fordert insbesondere die »Auflösung der Herrschaft zwischen Mensch und Tier«1 , die sich durch die »Hervorhebung« der »Andersartigkeit« einer Gruppe (Spezies) legitimiert2. Geprägt wurde der Begriff von dem australischen Moralphilosophen, Bioethiker und Politologen Peter Singer, einem Euthanasie-Befürworter. Antispeziesismus findet sich in aktuellen ›linken‹ antispeziesistischen Publikationen wie selbstverständlich in einer Reihe mit Antisexismus, Antirassismus und Antikapitalismus. Diese Gleichstellung wird teils mit einer Distanzierung der AntispeziesistInnen gegenüber Peter Singer legitimiert.
Es braut sich was zusammen…
Die Reihen beginnen sich langsam zu schließen. Während die rassistischen Dummbatzen der „Bürgerbewegung PRO-NRW“ ihre Wurfsendungen in der Duisburger Innenstadt verteilen, formiert sich in ganz Duisburg eine Volksfront von „links“. Das Schmiermittel dieser alternativen Bande besteht aus einem konfusen antirassistischen, provinzialistischen Weltbild, welches einem erneut jene Abgründe vor Augen führt, für die die Stadt der Boykottwilligen und Wohnungsstürmer überregional bekannt geworden ist.

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