Am 10. Oktober wurde „Fedjay“ Feodor Vasilevic auf dem Weg zur Arbeit um 7.30 Uhr in Moskau von vier unbekannten Vermummten mit Messern so schwer verletzt, dass er auf dem Weg ins Krankenhaus starb. Es ist als sicher anzunehmen, dass er, einer der Hauptaktivisten der russischen antirassistischen Trojan Skins, gezielt von Nazi-Boneheads ermordet worden ist. Mehr als einmal hatten russische Nazis ihn als Zielperson veröffentlicht. Vermutlich war er wie wir, liebte Ska, Reggae, OI. Punk, gute Parties und was zum Skin oder Punksein eben so dazugehört. Wie wir hat er nicht vergessen, was unsere Kultur bedeutet und wo sie ihren Ursprung hat. Und er hat diese Überzeugungen öffentlich vertreten und dazu gestanden. Nur lebte Fedjay in Russland, wo Nazis Jagd auf alles machen, was nicht in ihr menschenverachtendes Weltbild passt. Das gibt es auch im Rest Europas und der Welt, aber in Russland eskaliert der Hass. Zu allem Überfluss machen der machtgierige russische Staat und seine Terrororgane mit Nazis und Rassisten gemeinsame Sache. Nahezu unbemerkt von den weltweiten Medien hetzt der rassistische Mob in Russland Menschen in den Tod. Fedjay, der noch im Februar bei Berliner Skins zu Besuch war, entstammt der working Class. Seine Familie und seine FreundInnen verfügen nicht über das nötige Geld, ihm eine würdige Beerdigung zu ermöglichen. Cable Street Beat - strictly antifascist, Sozialistische Kultur Arbeit (SKA), Red and Anarchist Skinheads und Mad Butcher Records haben daher ein Spendenkonto eingerichtet, um Fedjays Familie zu unterstützen. Das sollte das mindeste sein, was wir tun können.
Keep the faith! Have Fun-fight fascism. |
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Am 10. Oktober wurde
Am 10. Oktober wurde „Fedjay“ Feodor Vasilevic auf dem Weg zur Arbeit um 7.30 Uhr in Moskau von vier unbekannten Vermummten mit Messern so schwer verletzt, dass er auf dem Weg ins Krankenhaus starb. Es ist als sicher anzunehmen, dass er, einer der Hauptaktivisten der russischen antirassistischen Trojan Skins, gezielt von Nazi-Boneheads ermordet worden ist.- Thank you